Sitzt du noch?

2014-07-07 11.09.53smOder stehst du schon? Seit ein paar Wochen verbringe ich den Großteil meiner Computerzeit nicht mehr auf dem Hintern sondern auf den Füßen!

Stehtische kosten eine Menge Geld. Und ich liebe meinen Schreibtisch und wunderbaren “Wackelstuhl” für gesundes Sitzen. Deswegen ist mir die Investition dafür nie in den Sinn gekommen. Doch dann sah ich auf Facebook den Link zu dieser Seite: A standing desk for $22!

Da ich kein Keyboard benutze, habe ich eine noch simplere Lösung für mich gefunden. Der Hocker auf dem Schreibtisch war zu hoch, aber auf den Beistelltisch gestellt passt es. Vielleicht ergonomisch nicht absolut ideal, aber es fühlt sich gut an. Deutlich besser als mit untergeschlagenen Beinen in meinem Lieblingssessel zu hocken, auf den ich vor allem umziehe, wenn ich mich auf lange “Recherchetouren” begebe. Und auch besser als auf dem “Wackelstuhl”. Denn ich bewege mich mehr, dehne, wippe, strecke, tanze, drehe die Wirbel, Muskeln und Glieder. Außerdem steigert das Arbeiten im Stehen meine Produktivität, ich bin konzentrierter, vergeude weniger Zeit im Netz, da ich es mir nicht gemütlich mache, sondern durch die aufrechte Haltung wach bleibe.

Probiert es aus. Und wenn die Notlösung auf Dauer nicht ausreicht, dann schaut mal, ob es die benötigten Teile aus dem Möbelhaus vielleicht sogar noch günstiger bei den Kleinanzeigen für Gebrauchtmöbel gibt.

 

Keine Nebensache: Die Nebennieren

Wenn sich in den Wechseljahren der Körper langsam umstellt, dann kommt auch den Nebennieren eine neue Aufgabe zu. Sie übernehmen teilweise die Produktion der weiblichen Hormone. Wie der Name schon sagt, liegen die kleinen Hormondrüsen, nur so groß wie ein Daumen, gleich oberhalb der Nieren. Da die Nebennieren bereits unser ganzes Leben lang mit der Produktion dreier anderer wichtiger Hormone beschäftigt sind, nämlich Adrenalin, Cortisol und DHEA, kann es sein, dass die Zusatzaufgabe nur schwer zu bewältigen ist.

Wird der Körper häufig durch Stress in den Kampf- und Fluchtmodus versetzt, arbeiten die Nebennieren unter Hochdruck und ermüden schließlich. Daher auch der Ausdruck “Adrenal Fatigue”. Sie können nicht mehr optimal funktionieren und fehlen uns für die Balance, die der Körper in den Wechseljahren noch dringender als sonst benötigt.

Neben den ganz individuellen Wegen zum Ausgleich von Überforderung jeglicher Art, ob im Privatleben, Beruf, beim Sport, kann Ernährung den Nebennieren helfen. Mehr – besonders pflanzliches – Protein wie in Hülsenfrüchten, Nüssen, Mandeln, Vollkorngetreide und den Pseudogetreiden wie Amaranth, Quinoa, Buchweizen enthalten, hilft den Drüsen auf die Sprünge.

Und – so schwer es fällt – sie freuen sich auch über weniger Kaffee. Ich reduziere gerade von drei auf zwei Tassen pro Tag. Kleine Schritte, keine Gewaltkuren. Denn das würde Stress bedeuten.

Wer Hilfe bei den kleinen Schritten und individuelle Beratung sucht: Hier die Informationen zu den Beratungen & Coachings.

 

 

 

Massig Fragezeichen nach Critical Mass

Am Freitag bin ich das erste Mal in Berlin die Critical Mass Fahrradtour mitgefahren. Schönes Wetter, viele Menschen, Polizei, die alles absicherte. Es ging über die Oranienstraße, rechts hoch Richtung Alexanderplatz, dort durch den Tunnel und die Greifswalder Straße hoch. Als sich der Zug von dort Richtung Friedrichshain bewegte bin ich an der Ecke Danziger stehen geblieben, habe die endlose Reihe der unterschiedlichsten Radler und Räder und vor allem die Ruhe genossen, mit der es am Ende des Zuges, als der Autoverkehr wieder einsetzte, schlagartig vorbei war.

Aber es blieb ein merkwürdiger Nachgeschmack: Was bringt es, einmal im Monat mitten auf der Straße zu fahren, Ampeln nicht beachten zu müssen, und teilweise auch die anderen Regeln des Verkehrs und Umgangs miteinander zu vergessen? Ist es besonders cool, mit Bierflasche in der einen und Zigarette in der anderen Hand zu fahren? Oder mit dem Handy am Ohr, dabei wild schwankend und überall hin, aber nicht nach vorne schauend? Was haben wir bei den Verkehrsteilnehmern, die eine lange Zeit nicht die Straßen queren oder befahren konnten, bewirkt?

Schaffen wir es, durch solche Fahrten mehr Menschen auf das Fahrrad zu bringen, jeden Tag und für immer mehr Fahrten innerhalb der Stadt? Hoffentlich. Aber erst wenn wir jeden Tag und zu jeder Tages- und Nachtzeit präsent sind und immer wieder deutlich machen, dass die Radwege zu schmal sind, dass es mehr Fahrradstraßen geben und Kreuzungen mit speziellen Radspuren und Radboxen ausgestattet werden sollten, dann erreichen wir etwas. Und wenn wir zeigen wie man sicher, respektvoll, rücksichtsvoll – das bedeutet nicht unterwürfig! – und trotzdem mit Spaß fahren kann, dann verändern wir etwas. Auch in den eigenen Köpfen. Auf den Fußweg auszuweichen ist keine Lösung. Gegen die Fahrtrichtung zu fahren ist es auch nicht. Neue Wege zu finden, im wahrsten Sinne des Wortes, darauf kommt es an.

Slow Roll Berlin Slow Roll Berlin möchte dazu beitragen. Von immer neuen Treffpunkten aus fahren wir durch die Stadt. Wir wollen helfen, die besten Strecken für die täglichen Wege zu finden. Und wir wollen dazu inspirieren, mit Entdeckerfreude daran zu gehen, die Stadt neu zu erfahren. Es müssen nicht immer die Hauptstraßen sein und es muss nicht immer der direkte Weg zum Ziel sein. Zeit für Bier und Zigarette (wer nicht ohne kann) gibt es davor und danach, und das Handy wird sicher mit dem Finn am Lenker befestigt und dient – falls nötig – der Orientierung.

 

 

 

 

Chaos im Kopf – Wie ernähre ich mich gut & gesund?

Vor ein paar Tagen erschien in der ZEIT ein Artikel, der mich aufatmen ließ:
Kalorien sind Scheiße.” lautet der erste Satz.

Fang damit an, deinem Körper die Dinge zu geben, die er haben möchte. Nimm dir die Zeit dafür, wirklich auf ihn zu hören. Denn es sind nicht (nur) die Zuckerbomben, die hochverarbeiteten Produkte aus dem Tiefkühlfach oder dem Süßigkeitenregal, nach denen er sicherlich auch, je nach Tagesform, verlangt. Er will ebenfalls frisches Gemüse, Obst am liebsten direkt vom Baum oder Strauch, mal ein anderes Getreide als immer nur Pasta und Weißbrot. Gönne dir Abwechslung beim Essen. Kombiniere Farben, Geschmack, Konsistenz. Probiere neue Zutaten aus.

Und bitte fall nicht auf die fettarmen Produkte herein, die meistens mit Stärke, Zucker, und anderen Zusatzstoffen die gewünschte Cremigkeit suggerieren. Greif auch zu Nussmilch, mix dir aus Cashews, etwas Wasser, Pfeffer, Salz, Knoblauch, Chili oder Kräutern eine leckere Sauce zum Gemüse.

Und als mir heuDGE Flyer Energiedichtete im Newsletter der DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung – der neue Flyer zum Thema Energiedichte zuflatterte war ich wieder froh, dass ich mich in meiner Beratung nicht von deren Richtlinien lenken lassen muss. Denn glücklicherweise habe ich eine andere Ausbildung genossen. Links ein Ausschnitt des Flyers.

Vivana Schokolade Inhaltsstoffe

 

 

 

 

 

Der größte Unsinn ist für mich die Empfehlung Schokolade durch Schokokuss zu ersetzen. Statt wunderbarer dunkler Schokolade, voll an Mineralstoffen aus dem Kakao, sollen Schokoküsse gegessen werden?!

Schau dir die Inhaltsstoffe an – Infos von das ist drin – und entscheide selbst. Im Vergleich meine Lieblingsschokolade von Vivani. Bio und fair gehandelt, und der bekannteste Schokokuss Deutschlands.

Dickmanns Inhaltsstoffe

 

 

 

 

Meno’n’Roll statt -pause

Menopause?!

Der letzte Winter verläuft glücklicherweise mild. Aber mir ist plötzlich nicht nur warm sondern heiß. Vor allem in der Nacht. Das könnte auch sehr angenehme Gründe haben. Aber in diesem Fall sind es die ersten Symptome der Wechseljahre von denen ich überrollt werde. Durch den fehlenden Schlaf erschöpft, schleppe ich mich zu meiner Hausärztin, denn an Arbeiten ist nicht zu denken. Von dort geht es weiter in die nächste Arztpraxis. Das Rezept meiner Gynäkologin gegen die durchgeschwitzten Laken löse ich nicht ein. Der Schritt von oberflächlicher Diagnose aufgrund eines Bluttests im ersten verwirrten Zyklus zu Hormongaben geht mir zu schnell. Ein Gynäkologe aus dem familiären Umfeld prognostiziert mir Osteoporose ohne die Hormongaben. Aber ich schlage einen anderen Weg ein.

Meno’n’Roll – Ins Rollen kommen

Ich setze mich auf mein Fahrrad. Und habe das große Glück, dass ein wunderbares Fitnessstudio mit Dampfbad und Sauna ganz in meiner Nähe eröffnet. Die Verbindung von Bewegung und gezielter Entspannung durch Yogakurse im Studio und Schwitzen in der Sauna hilft. Automatisch reguliert sich auch mein Heißhunger auf Zuckerhaltiges. Ich bin wieder ausbalanciert.

Ich erlebe das erste Mal ganz bewusst die unmittelbaren positiven Auswirkungen von Veränderungen in Lebensstil und Ernährung. Es ist verblüffend und beruhigend zugleich. Wir können und müssen selbst etwas tun. Jede für sich, denn jede Frau ist anders. Und jede verändert sich auch immer wieder im Laufe ihres Lebens. Die Menopause ist nicht das Ende der Vitalität im Leben einer Frau. Lasst uns gemeinsam losrollen.

Informationen zu den nächsten gemeinsamen Radtouren hier und auf Facebook.

 

CycloFemme – Global Women’s Cycling Day am 11. Mai

Ein in den USA geborener Gedanke ist zum weltweiten Tag der radelnden Frauen gewachsen. Unter dem Motto Honor the Past, Celebrate the Present, Empower the Future wird in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge gemeinsam Fahrrad gefahren und gefeiert. CycloFemme möchte Frauen ermutigen, das Rad als Mittel zu mehr Freiheit für sich, und ganz nebenbei die gesundheitlichen und ökologischen Vorteile zu entdecken und zu genießen.

Bisher sind 210 Veranstaltungen in 19 Ländern registriert und wir sind dabei!

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Wir treffen uns am Sonntag, 11. Mai um 14 Uhr vor dem Kaffee Fahrrad Lokal A.Horn in Kreuzberg (Carl-Herz-Ufer 9/Ecke Baerwaldstraße) von dort geht es über eine ruhige und grüne Strecke (dank Bike City Guide App) hoch zum Tempelhofer Feld. Nach einer Rundfahrt feiern wir mit einem Picknick. Bitte bringt mit worauf ihr Lust habt – süß, herzhaft, selbstgemacht, selbstgekauft – und was sich gut mit anderen teilen lässt. Und am besten auch einen Teller, Becher oder anderes Trinkgefäß.

Der 11. Mai markiert das Ende meiner Geburtstagswoche, deshalb wird es eine Tombola mit Preisen zum Thema Frauengesundheit & Radfahren geben! Besonderer Dank an unseren Hauptsponsor Bike City Guide für die Finns, die geniale Handyhalterung fürs Rad, und die Download-Codes, und an Lunapads, die umwelt- und gesundheitsfreundliche Alternative zu den Wegwerfprodukten jeden Monat. Ruby Cup stellen zwei ihrer Menstruationstassen zur Verfügung. Das in Dänemark entwickelte Produkt bietet ebenfalls in jeder Hinsicht deutliche Vorteile gegenüber konventionellen Binden & Tampons. Herzlichen Dank!

Bitte keine Geschenke, bringt einfach Euch selbst mit, etwas für das  Picknick oder spendet für die Organisation Komitee gegen den Vogelmord e.V.. Geht auch ganz einfach per SMS. Danke!

Um die Veranstaltung mit anderen zu teilen gibt es hier den Link zum Facebook-Event.

 

#plastikfasten

2014-03-09 10.04.17Am 07. März wollte ich eigentlich nur für eine Woche in eine plastikfreie Zeit starten, inzwischen sind es schon über zwei Wochen geworden. Und es fällt mir mit jedem Tag leichter.

Ein paar Ausrutscher gab es allerdings:
Als ich statt meiner üblichen Kugel Eis in der Waffel zur großen Portion Eis im Becher gegriffen habe.
Die Schokolade in der zwar alufreien, aber nicht plastikfreien Verpackung.
Kaffee – den ich nicht in der Rösterei sondern verpackt im Bioladen gekauft habe.
Die Chia-Samen, die angeblich in einer Papiertüte verpackt sind, aber dann im Plastikbeutel geliefert wurden.  Sehr schade, liebes Sachia-Team. Vor allem die Erklärung, die ich auf meine E-Mail erhalten habe, überzeugt so gar nicht: “Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir zuvor Papierbeutel im Sortiment hatten jedoch war da die Resonanz dazu sehr beschaulich. Die Papierbeutel waren sehr knittrig, sodass die Qualität hierzu auch nicht erstrebenswert war. Wir sind im Moment in Gesprächen wo nach einer geeigneten Verpackung gesucht wird und ich hoffe dann endlich einen vernünftige Lösung zu finden.”

Aber einige positive Entdeckungen habe ich gemacht, wie z.B. den Bioladen in Neukölln, der Hirse, Pasta, Linsen, Kichererbsen und vieles mehr zum Abfüllen in Papier oder mitgebrachte Gefäße anbietet. Ein ähnliches Angebot, allerdings nicht so umfangreich, gibt es bei Veganz. DRPogo2_thumb_800x800

Das Mehlstübchen in Schöneberg, das ich zwar noch nicht besucht habe, aber wo es auch eine Menge an glutenfreien Mehlen gibt. Die umwerfende und in Papier verpackte Schokolade von Bonvodou. Und außerdem im Foodbereich natürlich die vielen Cafes, Restaurants, und Catering-Unternehmen, die umweltfreundlichere Verpackungen als die aus dem konventionellen Bereich anbieten.

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Manches ist ein klein wenig teurer als beim traditionellen Supermarkt um die Ecke, aber es ist es mir wert. Dafür kaufe ich insgesamt bewusster ein. Und selbst bei Lidl gibt es Überraschungen, wie z.B. die Großpackung Pasta in der reinen Pappverpackung. Bio-Obst und -Gemüse kaufe ich nur dort, wo es unverpackt zu haben ist, wie z.B. den Bioläden und natürlich auf dem Markt. Aber die eigene Tasche und den Stoffbeutel nicht vergessen! Gerade auf den Märkten bin ich immer wieder sprachlos von der Masse an Plastiktüten, die dort ausgegeben wird.

Statt Kokosmilch oder Sahne für die Pastasoße oder als Zugabe zum Gemüsecurry mache ich mir aus den unverpackten Cashews schnell meine eigene Version im Standmixer. Auch die Mandelmilch stelle ich so her.

Und da ich schon lange umsteigen wollte, habe ich auch endlich bei Lundapads zugegriffen. Mehr zu dem Thema in einem folgenden Beitrag, der außerdem den Einstieg in meinen neuen Fokus als Health Coach & Wechseljahresberaterin markieren wird.

Bis dahin gibt es mehr Informationen zum Plastikverzicht hier beim BUND, oder auf Twitter unter dem Hashtag #plastikfasten.

Dem Meer so nah…

2014-03-09_161537…gefühlt habe ich mich in den letzten paar Wochen. Ein besonders schönes Gefühl für einen Fischkopp wie mich, der sich in der Stadt Berlin manchmal ein wenig gestrandet fühlt. Allerdings helfen dann eine Radtour zu den umliegenden Seen, ein Besuch bei Räuchermeister Michael von Glut & Späne oder das neue Angebot von Deutsche See: ein Lieferservice an Privatkunden.

Ein wenig skeptisch war ich, als mich per E-Mail die Einladung erreichte, den Service zu testen. Aber ein Blick auf die Webseite mit den umfassenden Informationen über u.a. das nachhaltige Wirtschaften sowohl beim Fang als auch in der umweltfreundlichen und Ressourcen schonenden Ausstattung von Fabriken, zum Umgang mit Mitarbeitern, und nicht zuletzt die Anlieferung per eBike überzeugten mich. Als mich dann auch noch ein “Daumen hoch” von Michael erreichte stand dem Experiment nichts mehr im Wege. Experiment auch deshalb, da ich normalerweise keinen Fisch koche. Meine Kochkünste haben wegen der langen Vergangenheit als Vegetarierin und Veganerin einen völlig anderen Fokus. Aber da mir Fisch schmeckt freute ich mich auf diese Herausforderung.

Die Auswahl der Bestellung im schön gestalteten Webshop fiel schwer. Schließlich entschied ich mich für frisches Lachsfilet, frischen Skrei-Loin und eine Portion “Kelte”, einen mit Rotholz gebeizten Räucherlachs. Skrei ist ein Kabeljau, der nur in den Wintermonaten vor den Lofoten gefischt wird. Schnell und einfach wurde ich durch den Bestellvorgang gelotst. Sehr schön finde ich, dass ich für den Liefertag ein Zeitfenster von nur zwei Stunden auswählen konnte. Damit wird dem Kunden langes Warten erspart.

Januar 051Am Liefertag erhielt ich pünktlich zum Beginn meines Wunschzeitfensters einen freundlichen Anruf vom Fahrer zur Bestätigung des Termins. Nur zehn Minuten später stand er vor der Tür. Die schicke Uniform, die nach Servicepersonal in einem gehobenen Restaurant aussieht, ließ mich verdutzt fragen, ob er denn tatsächlich mit einem eBike unterwegs sei. Leider konnte ich das Gefährt nicht bewundern, denn der Fisch wollte von der solarbetriebenen Kühlbox auf dem eBike, dann umringt von Eis zu mir vor die Wohnungstür getragen, schnell wieder in ein Kühlfach verladen werden. Als Zugabe wurde mir eine schöne Flasche Weisswein vom Kooperationspartner überreicht.

Und um es kurz zu machen – der Fisch war ein Genuss! Um den puren Geschmack zu erhalten, habe ich ihn in etwas Öl nur mit ein wenig Knoblauch, Salbei und Zitrone gebraten und ganz leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt.  Dazu gab es Kartoffelgratin und einen Dip aus Rucola und Joghurt.

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Wer also nicht Glut&Späne, der neben geräucherten Spezialitäten auch frischen Fisch anbietet, oder einen anderen Fischhändler seines Vertrauens in der Nähe hat, der sollte sich auf den virtuellen Weg zur Deutsche See machen. Und wer mehr über das Bremerhavener Unternehmen, das übrigens schon seit 1939 besteht, erfahren möchte, der klicke sich bitte zu dem sehr interessanten Artikel auf brand eins durch. In dieser Woche durfte ich an einem ganz besonderen Abend in der Berliner Niederlassung der Deutsche See teilnehmen, dazu bald mehr!

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Der Kelte verträgt sich mit Rucola-Dip.

Bewegung, Balance, und Leichtigkeit

2014-02-25 11.07.29Leichtigkeit ist eines meiner Mantras in den letzten Tagen. Urlaub vom Nebenjob, viel Radfahren und die Strecken mit MapMyRide tracken, sich verfahren, dabei neue Ecken von Berlin entdecken und viel Zeit darüber, was und wen ich als Health Coach und Ernährungscoach erreichen möchte, nachzudenken.

Nächste Woche geht es wieder in den Spagat zwischen Nebenjob und Holistic Health Coach. Aber mit gut gedehntem Kopf, Herz und Gliedern wird es ein frischer Einstieg. Und ein erster Schritt auf dem Weg dahin, was dieser Mann macht.

 

Zuckerfrei – die ersten zwei Wochen

Ganz einfach aus meinem Leben zu verbannen sind billige Supermarktnaschereien. Nicht so einfach ist es, an einem Croissant vorbei zu gehen. Da spielt das Urlaubsgefühl, das sich bei dem frühlingshaften Wetter regt, mit. Kaffee, Croissant und in die Sonne blinzeln. Das gönne ich mir. Gelegentlich. Mit viel Genuss und Zeit. Hinsetzen, alles abschalten, und bewusst auf der Zunge zergehen lassen.

Heute morgen habe ich trotzdem einen Sugar Blues. Möglicherweise durch eine Portion zuviel vom veganen Mac’n’Cashew Cheese an dem ich gerade arbeite. Die Version mit karamellisierten Zwiebeln und Grünkohl liegt einen Hauch vor der mit dem gerösteten Rosenkohl. Welche würdet ihr wählen?

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P.S. Für diese Portionen habe ich gluten-freie Pasta verwendet, würde aber ansonsten immer zu Vollkornnudeln greifen sofern keine Unverträglichkeit vorliegt!